
Zunächst ist es wichtig, mit System an die Bestimmung heran zu gehen ! Betrachte Deinen Bären sehr genau; etwa so, als sähest Du ihn zum ersten Mal ! Er kann Dir so schon eine Menge über sich erzählen.
Du mußt Dir deutlich vor Augen halten :
ALLES KANN WICHTIG SEIN !!
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Sehe den Teddybären auf folgende Punkte hin genau an +++ UND notiere Dir die Ergebnisse Punkt für Punkt !
( gegebenfalls geh´ die Liste zweimal durch ! )
1. |
Hat er irgendwelche Etiketten, Marken etc. ? |
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1.a. |
wie sehen sie aus ? |
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1.b. |
Wo ist dieser Hinweis angebracht ? |
(Fuß, Rücken; Ohr, Bauch, Arm ?) |
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1.c. |
Falls es solche Hinweise gibt : |
Welche Farbe und welchen Wortlaut haben sie ? |
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1.d. |
Falls nichts “Offensichtliches” entdeckbar ist : |
Gibt es irgendwo im “Pelz” des Bären Löcher (auch kleine !) in denen Marken und IDs befestigt gewesen sein könnten (gegebenenfalls Restfäden von herausgetrennten Textil-IDs) ? |
2. |
Womit ist der Bär gestopft ? |
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3. |
Aus welchen Aussenmaterial ist der Bär ? |
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4. |
Woraus bestehen die Pfoten ? |
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5. |
Wie sieht die Bestickung aus ? |
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Hat / hatte er Krallen aufgestickt ? |
6. |
Woraus bestehen seine Augen und |
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7. |
Die Nähte !! |
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8. |
Hat er einen Buckel ? |
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9. |
Wie sind die Proportionen von Armen und Beinen ? |
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Zwischen den 20ern und 30ern begannen die meisten Bärenmacher die Arme zu kürzen und gerader zu machen. Und auch die Füße schrumpften in dieser Zeit. Wie sieht es mit der Beweglichkeit aus ? Die Art der Gelenke gibt großen Aufschluß über den Ursprung des Unbekannten !! Die ersten und etliche billigere, europäische, spätere Bären hatten Metallstangen, die im Rumpf verbunden wurden. Etwa 1905 wurden Holzgelenkscheiben entwickelt; die dann nachfolgend für fast alle Bären von minderer Qualität genutzt wurden. Üblicherweise hat ein Bär 5 Gelenke. Mitunter wurden einzelne Gelenke eingespart; dann konnte man zum Beispiel den Kopf des Bären nicht bewegen. Dies machte man gerne bei kleinen und/oder Niedrigqualitäten; auch bei manchen Irischen Bären aus den 50ern sieht man dies. Aus den 30ern sind gar Bären bekannt, die unbewegliche Arme hatten und sie stets von sich gestreckt halten mußten. Um die meisten wasserempfindlichen Gelenkteddys
Maschinenwaschbar zu machen, wurde bei vollwaschbaren (Kinder-)Teddys ab etwa den 50ern ganz auf Gelenke verzichtet. |
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10. |
Und was ist mit seiner Schnauze ? |
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!!! |
Was weißt Du sonst noch von dem Unbekannten ? |
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Eine hilfreiche Information hierzu erreichte den Teddy-Planeten; die ich hier gerne, mit bärigem Dank !, weitergeben möchte.
Wichtiger Zusatz !
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Hallöle,
habe gerade Eure Seite gegoogelt und ein wenig geschnüffelt.
Da mich nur alte Bären interessieren, natürlich auf den entspechenden Seiten.
Bei den Bestimmungshilfen ist mir die Aussage
"Bären wurden nicht vor 1920 weich gestopft" aufgefallen.
Diese Aussage ist falsch, da z.B. die Firma Steiff ihren "Bärrle" PAB zum
Teil als Kapokgestopfte Veriante angeboten hat.
Im Jahre 1906 war die ",1",ein Teil der Artikelnummer,
ein Hinweis auf Kapokstopfung.
Ich besitze selber einen solchen Teddy und der ist wahrlich weich und leicht.
Bei Interesse:
www.teddybaer-antik.de
Herzliche Sammlergrüße,
Daniel
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Sinnvoll ist es mit den bequemsten und
kostengünstigsten Punkten zu beginnen.
Häufig kommt man früher oder
später allein, ohne teuren Expertenrat dem Unbekannten auf die Spur.
Oder man trifft im Laufe seiner Recherchen auf engagierte Hobbyisten, die mehr wissen und bereitwillig Auskunft geben.
Wie kann ich meinen unbekannten Teddy-Bären identifizieren ?
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Teddy-Planet.de bietet die Möglichkeit Irgendwo auf diesem großen Teddy-Planeten gibt es eine hilfreiche Seele, die weiterhelfen kann !! |
Einzelne Passagen dieser Anleitung zur Grobbestimmung von Bären sind ziemlich frei und in Anlehnung an eine
englischsprachige Bestimmungsanleitung von mir übersetzt worden.
Leider habe ich mir zu meinen Notizen die URL nicht mit notiert; würde aber gerne auf die entsprechende englische Site verlinken !
Wer die URL kennt, möge sie mir bitte mitteilen !
Damit ich den Link nachreichen kann.
Euer “Meister” des
Teddy-Planet.De
Brigitte
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