Kenny bei den Wurzeln
Kenny am Felsenberg
Kenny als Guten-Morgen-Bär

Kenny 2

Projekt :
Kenny´s Bärenwald

Infos und Fotos bereitgestellt von Kenny-Bear.com

Ein Minihabitat für ein glückliches;
bärengerechtes Leben

Die Carl-Privatstiftung Wien, Eigentümerin unserer Bärenanlage in Müllnern-Villach, Kärnten, hat im Jahr 2000 etwa 7000 m² Wald, der an das bestehende Gehege beinahe angrenzt, gekauft. Von diesen 7000 m² werden 5000 m² als Bärenwald adaptiert. Trägerinstitution des Bärenwaldes ist unser Verein zum Schutz und zur Erhaltung von Braunbären in Österreich.

Die erforderliche Sonderwidmung lautend auf ‚Grünland-Wald-Bärengehege’ wurde von der Kärntner Landesregierung erteilt. Mit 25. Oktober 2001 ist die Rechtskraft der baubehördlichen, gewerbe-, naturschutz- und wasserrechtlichen Bewilligung eingetreten.

Baubeginn: 12. November 2001

Geplante Fertigstellung: Mai 2002

Eigentlich hätte mit dem Bau bereits im Mai 2001 begonnen werden sollen. Ein Grundnachbar hatte allerdings gegen die Baubewilligung Einspruch erhoben und somit den Baubeginn um ein halbes Jahr verzögert. Der Einspruch des Grundnachbarn wurde sowohl in der ersten Instanz (Gemeindevorstand), als auch in der zweiten (Landesregierung) abgewiesen. Ein eventueller Einspruch in der dritten Instanz (Verwaltungsgerichtshof) hat keine aufschiebende Wirkung mehr.

Kenny als Guten-Morgen-Bär

Kenny am Felsenberg

Über das Gehege und Bärenwald

Damit Kenny jederzeit von seinem Gehege in diesen Wald gelangen kann, wird das bestehende Gehege mit dem Wald durch eine bärengerechte Unterflurtrasse verbunden. Diese Unterflurtrasse mit einer Breite und Höhe von 1,5 m wird westseitig durchgehend eine Lichteinfallsschiene aufweisen, damit Kenny keine Scheu hat, durchzugehen. Die Länge dieser Trasse beträgt etwa 30 m. Wie schon um das bestehende Gehege, wird auch um den Bärenwald ein 1,5m hoher Maschendrahtzaun mit einem Mauerabstand von 5m versetzt werden, um Kenny vor unvernünftigen Menschen zu schützen.

Der dichte Wald wird vollkommen als Naturwald belassen. Auch die Bäume zwischen Bärenwaldmauer und Maschendrahtzaun bleiben bestehen, sodass die Bärenwaldmauer quasi im Wald versteckt ist.

Die Kostenschätzung für den Bärenwald beträgt
etwa zwei Millionen Schilling.

Kenny bei den Wurzeln

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